Wie Text-to-Speech jedes Dokument sofort zugänglich macht
Text-to-Speech wandelt schriftliche Dokumente in natürliches Audio in über 150 Sprachen um. Erfahren Sie, wie TTS die Zugänglichkeit bei Leseschwierigkeiten, Compliance und mehr verbessert.
Ein PDF, ein Webartikel, eine wissenschaftliche Arbeit, eine E-Mail. Für die meisten Menschen sind diese mühelos zu lesen. Für jemanden mit einer Sehbehinderung, Legasthenie oder einer motorischen Einschränkung, die die Nutzung von Bildschirmen erschwert, kann dasselbe Dokument eine Barriere darstellen. Text-to-Speech verwandelt jedes geschriebene Dokument in natürlich klingende gesprochene Audiodateien und beseitigt damit diese Barriere sofort, für eine große Bandbreite an Menschen und Situationen.
Barrierefreiheit ist der wichtigste Vorteil, doch die Reichweite von Dokumenten-TTS geht noch weiter. So funktioniert es, und wem es hilft.
Die Lücke bei der Barrierefreiheit
Ein enormer Teil der weltweiten Informationen liegt in schriftlichen Dokumenten vor, und schriftliche Dokumente setzen einen Leser voraus, der den Bildschirm sehen und Text mühelos verarbeiten kann. Diese Annahme schließt blinde und sehbehinderte Menschen aus, Menschen mit Legasthenie und anderen Leseschwierigkeiten sowie Menschen mit Beeinträchtigungen, die das Lesen anstrengend oder schwierig machen. Text-to-Speech schließt diese Lücke, indem es denselben Inhalt über Ton anbietet.
Wer profitiert
Dokumenten-TTS hilft einem breiteren Publikum, als die meisten erwarten:
- Menschen mit Sehbehinderungen — die Bildschirmtext nicht lesen können und auf Audio angewiesen sind.
- Menschen mit Legasthenie und Leseschwierigkeiten — für die das Hören von Text neben oder anstelle des Lesens das Verständnis verbessert.
- Menschen mit motorischen oder kognitiven Beeinträchtigungen — denen anhaltendes Lesen schwerfällt oder sie ermüdet.
- Multitasker und Pendler — die Dokumente beim Autofahren, Sport oder anderen Tätigkeiten konsumieren möchten.
- Sprachlernende — die davon profitieren, die korrekte Aussprache zu hören, während sie dem Text folgen.
Das ist das Prinzip des universellen Designs: Ein für eine bestimmte Gruppe entwickeltes Barrierefreiheits-Feature kommt am Ende nahezu allen zugute.
So funktioniert es
Ein Dokument mit TTS barrierefrei zu machen, ist unkompliziert. Der Text wird aus dem Dokument extrahiert (bei bildbasierten Dokumenten ist dafür zunächst OCR erforderlich), anschließend wandelt eine Text-to-Speech-Engine ihn in gesprochenes Audio um. Moderne neuronale TTS erzeugt eine natürliche, gut getaktete Erzählung statt der flachen, robotisch klingenden Ausgabe älterer Systeme, was enorm wichtig ist, denn einer robotischen Stimme über ein langes Dokument hinweg zuzuhören ist ermüdend und untergräbt den eigentlichen Nutzen.
Die TTS-Technologie von CAMB.AI erzeugt natürlich klingende Sprache in über 150 Sprachen, sodass Dokumente nicht nur in ihrer Originalsprache, sondern auch für Sprecher vieler anderer Sprachen barrierefrei gemacht werden können.
Mehr als nur Compliance
Für Unternehmen ist die Barrierefreiheit von Dokumenten zunehmend eine gesetzliche Anforderung gemäß Standards wie WCAG und diversen nationalen Gesetzen zur Barrierefreiheit. Wer dies jedoch nur als Compliance-Thema betrachtet, verfehlt den eigentlichen Punkt. Dokumente barrierefrei zu machen erweitert Ihre tatsächliche Zielgruppe, verbessert die Erfahrung für alle und signalisiert, dass Sie Inklusion ernst nehmen. Das Häkchen bei der Compliance ergibt sich dabei als Nebeneffekt davon, die Dinge richtig zu machen.
Frequently Asked Questions
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